Teamcoaching ermöglicht hohe Leistungen und verbessert die Leistungsfähigkeit

Teamcoaching  gilt als die Königsdisziplin der Organisationsentwicklung. Denn auf der Ebene eines Teams überlagern sich gleich mehrere Aspekte: Führung, Sinn, Ziele, Rollen, Prozesse, Kommunikationsmuster, mentale Modelle, Passung der Kompetenzen, Problem-Verschiebungen von Außen in das Team hinein. So kann es kaum verwundern, warum im Falle von Dysfunktionen / Veränderungen / Problemen / Klärungsbedarf die Beteiligten häufig ratlos auf eine verknotete Konstellation schauen: Wo sollten wir anfangen?

Nachfolgend finden Sie ein paar FAQ’s zu Teamcoaching und wie es hohe Leistungen des Teams ermöglicht. Und ganz unten beschreiben wir, wie wir arbeiten. Noch ein Hinweis: Häufig werden die Begriffe Teamcoaching und Teamentwicklung synonym verwendet. Wir haben uns ohne Wertung für ersteren entschieden.

Susan Gantt: „80% aller Teams erreichen nicht ihr Leistungspotenzial“.

Wann es Zeit wird für ein Teamcoaching

Was ein Teamcoaching bewirken kann

Kurz gefasst ermöglicht ein Teamcoaching hohe Leistungen. Das geht nur indirekt, indem alle Facetten des sozialen Systems Team auf Dysfunktionalität geprüft und ggf. durch geeignete Interventionen zu gutem Funktionieren im systemischen Sinne verändert werden.

Was Teamcoaching ist und was nicht

Teamcoaching ist Klärungsarbeit mit dem ganzen Team. Gearbeitet wird nur an den Themen, für die das Team bereit ist. Der Teamcoach macht sich dafür „leer“, d.h. absichtlos: Das Team bestimmt die Themen, nicht der Teamcoach. Er muss Übersetzungsarbeit leisten: von Teammitgliedern Benanntes als Symptome eines zu erforschenden Themas behandeln, einzelne Meinungen als eine Perspektive neben weiteren Perspektiven einordnen. Und er muss den Raum halten, in dem sich jede*r traut, die eigene Perspektive einzubringen anstatt passiv zu bleiben.

Die große Herausforderung ist, auf relevante Themen ad-hoc reagieren zu können. Egal ob es um Prozesse oder Kommunikationsmuster geht. Ein Teamcoach agiert weder als Lehrer (Trainer) noch als Schiedsrichter sondern als Ermöglicher. Er muss den Raum schaffen, in dem Lösungen aus dem Team heraus entstehen können. Letztlich geht es immer darum, dass Teamcoaching hohe Leistungen ermöglicht.

„Teamcoaching ist Klärungs- und Veränderungsarbeit. Gearbeitet wird nur an den Themen, die das Team selbst benennt als Hindernisse für hohe Leistungsfähigkeit und effektive Zusammenarbeit.“

Was Teamcoaching von Trainings unterscheidet

Der/die Trainer*in hat eine klare Vorstellung davon, was „gut“ ist und damit einen Plan, was er/sie dem Team beibringen möchte. Ein Teamcoach ist absichtlos und neugierig darauf, welche Themen das Team auf die Agenda setzt. Dann muss der/die Teamcoach Interventionen zu diesen Themen anbieten, die Lösungen / Klärungen/ Verbesserungen ermöglichen können.

Teamcoaching oder Teamentwicklung?

Beide Begriffe werden häufig synonym verwendet. Wir verwenden lieber den Begriff Teamcoaching als den Begriff Teamentwicklung, um den Aspekt der Klärungs- und Veränderungsarbeit zu betonen. Teams, die unachtsam gegenüber schleichenden Veränderungen ihres Kontextes, ihrer Ziele und Beziehungsqualitäten sind, entwickeln sich auch – in die entgegengesetzte Richtung. Teamentwicklung findet immer statt, auch ohne Interventionen.

Für welche Teams ein Teamcoaching sinnvoll ist

Eigentlich für fast alle Teams. Studien von Susan Gantt u.a. haben gezeigt, dass 80% aller Teams ihr Leistungspotenzial nicht ausschöpfen. Und die anderen 20% Teams werden wohl eine hohe Aufmerksamkeit für belastbare Beziehungen, Konflikte, gemeinsames Zielverständnis und Rollenklarheit haben  – möglicherweise auch, indem sie regelmäßig Teamcoachings, Teamentwicklungen, Teamklausuren, Retreats o.ä. nutzen, um auf hohem Niveau zu bleiben.

Letztlich ist kein Team vor Dysfunktionalitäten dauerhaft gefeit. Sowohl äußere Faktoren (Rahmenbedingungen, Erwartungen an das Team, etc.) als auch innere Faktoren (Beziehungen zwischen Teammitgliedern, individuelle Fähigkeiten, gemeinsame Verständnisse von Rollen und Zielen, etc.) sind in permanentem Wandel – und dies generiert erfahrungsgemäß immer wieder Dysbalancen udn Dysfunktionalitäten.

Dysfunktionen und Verknotungen

Unter Dysfunktionen verstehen wir Aspekte, die nicht (mehr) funktional sind. Das können Kommunikationsmuster, Arbeitsmethoden, Meeting-Rhythmen ebenso sein wie Aufgaben-Zuordnungen. Häufig waren diese Aspekte früher passend, nur haben sich mittlerweile Rahmenbedingungen und Anforderungen gewandelt.

Unter Verknotungen verstehen wir sich wechselseitig überlagernde und verstärkende Aspekte, so dass nicht mehr erkennbar ist, was Ursache und was Wirkung und was Nebenwirkung sind. Hier braucht es einen geschulten Blick von Außen, eine veränderte Ordnung und geeignete Interventionen.

Was Teamcoaching mit Führung zu tun hat

Häufig treffen wir auf Konstellationen, wo das Nichtfunktionieren von Teams auf die Führungskraft projiziert wird. Die Führungskraft müsse ein Training machen oder ausgewechselt werden, sie müsse sich durchsetzen / Vorbild sein / Stärke beweisen / aufräumen. Das kann u.E. Probleme verschlimmern oder neue generieren. Damit ein Team gut funktioniert, braucht es nicht nur gute Führung, sondern auch passende Prozesse, eine stimmige Kommunikation und geeignete Rahmenbedingungen. Dies alles sollte im Blick sein.

Warum die Teamleiter*in Unterstützung braucht

Die Probleme eines Teams enstehen in systemischen Wechselwirkungen. Die Führungskraft ist Teil des Systems, und damit auch des Problems. Nur wenigen Führungskräften gelingt es, in solchen Situationen eine Doppelrolle (überzeugend für die Mitarbeiter*innen) einzunehmen: die Führungsrolle und zugleich die eines Faszilitators. Die Verstrickung in die eigene Rolle und die eigenen Anteile sind zumeist zu wirkmächtig. Hier braucht es eine unabhängige Person, das ist der Teamcoach.

Teamcoaching ermöglicht hohe Leistungen

Was ein Teamcoach von staffadvance mitbringt

Wir arbeiten mit einer Haltung von Allparteilichkeit und System-Demut, also Nicht-urteilen, Nicht-Bescheid-wissen-müssen, Nicht-belehren-wollen und Empathie. Es geht uns nicht darum, Lösungen oder Rezepte vorzugeben, sondern darum unsere Klient*innen mit Fragen, Perspektivwechseln und dem Anbieten von Möglichkeiten bei ihren Klärungen, Erkenntnis- und Veränderungsprozessen zu begleiten. Wir bringen unsere 360° Perspektive ein, d.h. wir schauen zugleich auf Prozesse, Strategie, Kommunikationsmuster, Führung und Zusammenarbeit. Wir sind inspiriert davon, was sich von Teamsportarten (wie Fußball, Handball, Hockey, Swimrun) für Arbeitsteams lernen lässt.

Was uns für Teamcoaching wichtig ist

Teamcoaching ermöglicht hohe Leistungen

„Wir agieren aus einer Haltung von Allparteilichkeit, System-Demut und Empathie. Denn nur so kann m.E. ein Teamcoaching gelingen. “