Organisationsaufstellung
Organisationsaufstellung 2017-11-06T15:57:27+00:00

Organisationsaufstellung

Organisationsaufstellungen sind speziell auf organisationale Themen ausgerichtete Systemaufstellungen. Dabei werden die Elemente eines Systems, also Personen, Optionen, Bedingungen, Ziele,…- durch Stellvertreter wie Holzfiguren, Personen oder Symbole repräsentiert. Die sichtbaren Beziehungen oder enthaltende Dynamik (z.B. ändern Stellvertreter ihren Platz) liefern Erkenntnisse und Lösungsansätze. Hierfür sind die systemischen Ordnungsprinzipien relevant.

Im Arbeitskontext in einer Organisation, sind mehrere Systeme relevant, deren Dynamiken und Wechselwirkungen unseren Alltag bestimmen und welche wir in der Bearbeitung aufgreifen. Zu diesen Systemen gehören:
• Teams, d.h. ein Vorgesetzter mit seinen Mitarbeitern
• Führungsteams, z.B. die Geschäftsführung mit den Abteilungsleitern
• die Beteiligten an einem Prozess
• für jede Einzelperson ein System ihrer verschiedenen Anteile und Glaubenssätze
• eine Vielzahl von Aspekten wie Unternehmensziele, Teammission, frühere Verletzungen, organisationskulturelle Muster, Werte, Konflikte, informelle Netzwerke, versandete Projekte
Klingt kompliziert und komplex? Ist es auch! Deshalb braucht es Methoden, die eine sinnvolle Reduktion und damit Bearbeitung überhaupt erst ermöglichen. Systemaufstellunge ist eine solche Methode. Organisationsaufstellungen sind Systemaufstellungen mit Organisationsbezug, wo also die persönliche und familiäre Seite weitgehend außen vor bleibt.

Wie läuft eine Organisationsaufstellung ab?

Zunächst benennt der Klient sein Anliegen, also sein Thema, Problem und Ziel. Dann suchen Klient und unser Coach, welcher die Organisationsaufstellung leitet, nach den wichtigsten Elementen des relevanten Systems. Diese Elemente können Personen ebenso wie non-personale Aspekte sein. In einem dritten Schritt werden diese Elemente zumeist auf einem Systembrett oder durch auf den Boden gelegten Kärtchen, seltener durch Stellvertreter, in Bezug zueinander angeordnet. Diese Anordnung erzeugt Assoziationen und Dynamiken. Mit Fragen und Probehandeln unterstützt unser Coach die sich entfaltende Dynamik hin zu einem Lösungsbild.

Welche Themen lassen sich mit Organisationsaufstellungen bearbeiten?

Die Anwendungsmöglichkeiten sind wesentlich vielfältiger als die des typischerweise gesprächszentrierten Einzelcoachings. Denn mit Organisationsaufstellungen haben wir Zugang zu unserer unbewussten Psyche. Warum das so hilfreich ist? Nun, 98% unserer Gedanken sind unbewusst und nur 2% bewusst, aber 100% unserer Gedanken erzeugen unser Handeln.
Beispiele für Anliegen, die wir mit Organisationsaufstellungen bearbeitet haben:
• Warum nehmen andere, wie meine Mitarbeiter, ihre Verantwortung nicht an?
• Für welche von zwei sich gegenseitig ausschließenden Alternativen, Dilemma, soll ich mich entscheiden?
• Wieso kommen wir in diesem Projekt nicht voran?
• Woran liegt es, dass in diesem Team immer wieder Mitarbeiter kündigen/ Führungskräfte scheitern?
• Warum kooperieren die Führungskräfte meines Bereiches unzureichend?
• Was fehlt mir, damit ich meine (Führungs-)Rolle gut ausfüllen kann?

Hintergründe einer Organisationsaufstellung

Die Arbeit mit Systemaufstellungen, und damit auch Organisationsaufstellungen, lässt sich auf mehrere Wurzelstränge zurückführen. Dazu gehören Skulpturarbeit (Virginia Satir), Hypnotherapie (Milton Erickson), Familienaufstellungsarbeit (Thea Schönfelder, Ruth McClendon u.a.) sowie lösungsfokussierte Methodik (Steve de Shazer, Insoo Kim Berg u.a.).
Bei Interesse an einer Organisationsaufstellung, freuen wir uns über Ihren unverbindlichen Kontakt.

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