Schlagwort-Archive: Prozessmanagement

Silomentalität

Mit Silomentalität wird eine Mentalität bezeichnet, die manchen Teams (oder auch größeren Organisationseinheiten) eigen ist. Typische Symptome dafür können sein: - Ablehnung und passiver Widerstand gegen Initiativen / Projekte / Veränderungen von "Außen" - wenig Vertrauen in andere Teams - Harmonie im Team ist wichtiger als Reibung und Feedback - Scheu vor Konflikten und Kritik…
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Veränderungsfähigkeit – warum es manchen Unternehmen daran mangelt

In unseren Beratungsprojekten begegnet mir wiederholt die Situation, dass sich manche Unternehmen sehr schwer tun mit Veränderungen. Da sind auch die vielfach zitierten Klassiker notwendig zu kreierender Bedingungen (Unterstützung des obersten Managements, ein Gefühl für Dringlichkeit etc. wenig hilfreich. Das Ursachengefüge liegt tiefer. Nachfolgend möchte ich eine Erklärung mittels BPM (Prozessmanagement) skizzieren. Im BPM unterscheidet…
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Was ist eigentlich “prozessorientierte Unternehmensführung”?

Prozessmanagement kann eine Organisation gleichzeitig steuerbar und permanent veränderungsfähig machen. Notwendig dafür ist ein Wechsel weg von der funktionsorientierten hin zur prozessorientierten Unternehmensführung. Ein Unternehmen, das nach diesem Prinzip organisiert ist, stellt seine Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt allen Managements. Damit das möglich ist, müssen vier Faktoren zutreffen: Alle Geschäftsprozesse sind definiert mit mindestens auf eine…
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Der Unternehmensnachfolge-Würfel

Wir unterscheiden bei Unternehmensnachfolge drei Dimensionen: die faktische, die organisationale und die systemische. Zumeist wird nur die faktische in Betracht gezogen. Inhaber-geführte Unternehmen stehen irgendwann einmal vor der Situation der Unternehmensnachfolge. Regelmäßig irritiert uns, wenn darüber einseitig gesprochen und geschrieben wird. Da wird auf den Notfallkoffer verwiesen, über die gesellschaftliche Relevanz des Themas philosophiert oder…
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Fallstudie: Entscheidungen

Ausgangssituation: Ein Geschäftsführer ist des permanenten Streits unter seinen Führungskräften leid, sucht Änderung und Lösung. Auf Nachfrage entspinnt sich folgendes System: Vier Abteilungsleiter sind angebunden an drei Geschäftsführer, sie müssen regelmäßig Beschlussvorlagen liefern. Häufig ist die Qualität der Beschlussvorlagen unzureichend, einzelne (der vier) Abteilungsleiter tragen Beschlussvorlagen nicht mit oder behindern die Umsetzung von getroffenen Entscheidungen.…
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Fallstudie: Einen Veränderungsprozess (systemisch) planen

Ausgangssituation: Ein Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitern ist aufgrund äußerer Entwicklungen damit konfrontiert, seine Kosten zu reduzieren. Der Weg geht über eine Reorganisation der Geschäftsprozesse. Bei Mitarbeitern und vielen Führungskräften gibt es wenig Kenntnisse über Geschäftsprozessmanagement, Ängste über Personalabbau sind sehr präsent, die interne Kommunikation ist schwach entwickelt, weshalb informelle Kanäle eine sehr große Bedeutung haben.…
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