Schlagwort-Archive: Führung

DER MUT 2017 – wir sind dabei!

Mit Workshop und Stand sind wir auf dem MUT! Der MUT ist der wichtigste wirtschaftspolitische Kongress für mittelständische Unternehmer in Deutschland. Und wir sind dabei! Unser Workshop wird gestaltet für Unternehmer, einem interessierten Kreis der Macher, Entscheider und Innovatoren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Unser Referent Dr. Stefan Fuchs wird sich mit Interessierten zum Thema "Digitalisierung…
Mehr lesen

Sieben Thesen zum Führungsfeedback

Weg mit der plakativen Forderung nach Wissenschaftlichkeit! Standard-Fragebögen sind nicht zu empfehlen. Anonymität ist wichtig. Mitarbeiter können Führungsqualität am besten einschätzen. Mit 7 streitbaren Thesen skizziern wir, wie wir über das Instrument Führungsfeedback denken. Eingeflossen sind zahlreiche Projekterfahrungen, am eigenen Leib durchgeführte Führungsfeedbacks und Diskussionen mit geschätzten KollegInnen. Ich positioniere mich gegen das Mantra der…
Mehr lesen

Kommunikationsfehler bei Diskussionen

Eigentlich sollten Führungsteams durch häufiges Miteinander, bewusste Abstimmung und Klärungen eine gemeinsame Sprache haben. Häufig ist das Gegenteil der Fall. Immer mal wieder, wenn ich bei meiner Tätigkeit Diskussionen von Führungskräften erlebe, erinnere ich mich an ein feines Buch. Der Titel: Dialog als Kunst gemeinsam zu denken. Durch häufiges Miteinander, bewusste Abstimmung und Klärungen sollte…
Mehr lesen

Was ist eigentlich “Prozessmanagement”?

Diese Frage stellte mir kürzlich ein Teilnehmer in einem von mir gestalteten Workshop. Relevant ist diese Frage schon deshalb, weil in unserer (Management-) Sprache der Begriff „Prozess“ geradezu inflationär und mit unterschiedlichen Bedeutungen auftaucht. Man redet davon, Prozesse zu optimieren oder vom KVP, dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess, von Veränderungsprozessen oder Entwicklungsprozessen, davon eine Sache sei „im…
Mehr lesen

3 Führungsprinzipien

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Führungsprinzipien? Diese Frage stellte ein bloggender Kollege, Bernd Geropp, mehreren Kollegen.  Gern will ich mein Nachdenken hinzufügen. Mehr dazu hier.

Die Kurzform:

  1. Eine Führungskraft ist primus inter pares.
  2. Sie trifft Entscheidungen oder legt fest, wer diese nach welchem Verfahren trifft.
  3. Sie kommuniziert gewaltfrei.

Die Langform:

  • Ad 1. Das uralte Führungsprinzip des primus inter pares basiert auf der Grundidee, dass eine Person in einem bestimmten Kontext die Führungsrolle über eine Gruppe hat. In dem betreffenden Kontext ist diese Person Experte und anerkannte Autorität. In anderen Kontexten ist diese Person NICHT in der Führungsrolle, jedenfalls nicht automatisch. Das findet sich analog im Rollenverständnis unseres modernen Prozessmanagement wieder ebenso wie im heute verbreiteten Selbstverständnis, dass eine Führungskraft ihren Mitarbeitern fachlich nicht mehr überlegen sein muss.
  • Ad 2. Was würde eigentlich fehlen, wenn es keine Führungskräfte gäbe? In basisdemokratisch ausgerichteten Organisationen lässt sich das leicht beobachten. Sie brauchen sehr viel Zeit, um Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen sind dann jedoch gut legitimiert und akzeptiert. Zuweilen entstehen so auch Querdenk-Lösungen, also Lösungen, die mit den bisherigen Denkmustern brechen. Sind schnelle Entscheidungen gefragt, sollte eine Führungskraft rasch entscheiden. Geht es um Entscheidungen, die auf neuartige Lösungen hinaus laufen, dann ist die Führungskraft gut beraten, vom „ich entscheide und zwar jetzt“ abzuweichen und eine Gruppe einzubeziehen nach einem geeigneten Entscheidungsverfahren. Eine wirklich gute Führungskraft wird sich im Alltag weise zwischen beiden Optionen bewegen.
  • Ad 3. Eine gute Führungskraft kommuniziert – bewußt oder unbewußt – nach Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation. D.h. ihr sind Dinge wie Gefühle, Empathie, meine/Deine Bedürfnisse, Trennung von Beobachtung und Bewertung nicht fremd, was zu achtsamer und effektiver Kommunikation führt.

Rulebreaking

Thomas Tuchel spricht über den Weg von Mainz 05, der mit der Selbsteinschätzung absoluter Unterlegenheit begann und zu einem Wetbewerbsvorteil führte durch Rulebraeking.

Thomas Tuchel, bis Mai 2014 Trainer von Mainz 05, spricht über seine Arbeit als Bundesliga-Trainer. Nicht nur für Fußballinteressierte lohnenswert anzusehen, denn er erzählt über Teammotivation, Vorgaben und Freiheitsgraden für Teammitglieder, Eingefahrene Denkmuster und wie neue Wettbewerbsvorteile entstehen, indem die alten Denkmuster identifiziert und aufgegeben werden.

Zum Video (Länge: 27 min) geht hier.